Spart Zeit und Geld, macht Spaß: Das digitale Bautagebuch

Ein Artikel von Eva-Marion Beck

Eva-Marion_Beck_Autorin_BlogAlle reden von ihm, immer mehr Architekten und Baubetriebe nutzen es: das digitale Bautagebuch. Mit gutem Grund, denn mit ihm ist eine lückenlose Baustellendokumentation und die saubere Koordination von Prozessen ganz einfach. Lesen Sie in diesem Artikel, warum die „digitale Baustelle“ Ihnen viel Zeit, Geld und Nerven spart – sowohl als einzelne App als auch integriert in Ihre Softwarelandschaft.

Mehr Effizienz mit dem digitalen Bautagebuch

Das offizielle Bautagebuch ist das wichtigste Element im Berichtswesen auf der Baustelle. Bei jedem Bauprojekt ist es Pflicht, Bauherren dürfen es auf Wunsch einsehen. Kein Wunder, dass Architekten und Bauleiter versuchen, ihre Bautagebücher akribisch zu pflegen. Was aber gar nicht so einfach ist. Je nach Dauer des Projekts wird die Dokumentation via Papier immer komplexer und unübersichtlicher. Baupläne, Fotos, Notizen laufen schnell Gefahr, durcheinander zu geraten oder vergessen zu werden. Das kann gravierende Fehler verursachen – bis hin zu rechtlichen Konsequenzen bei Regressansprüchen.

Der Einsatz einer Software für die Baustellendokumentation reduziert also nicht nur Fehlerquellen, administrative Wirren und Redundanzen, sondern auch das Haftungsrisiko. Immer mehr Bauprofis greifen daher zur digitalen Variante des Bautagebuchs. Aber die bessere rechtliche Absicherung ist natürlich nur ein Argument von vielen die „Zettelwirtschaft“ aufzugeben. Die „digitale Baustelle“ bietet viele wertvolle Funktionen, die ein entspanntes Baumanagement unterstützen. Baustellenbesetzung, Tagesleistung, Materialplanung, Geräteeinsatz sowie Fotos zur Dokumentation können erfasst und in Echtzeit auf einen Server im Büro übertragen werden. Auch Informationen über Nachunternehmer, den Baufortschritt, die Behebung von Mängeln und Kommentare werden im Bautagebuch zusammengeführt. Die Arbeitszeiterfassung erfolgt durch die Mitarbeiter selbst via Smartphone oder Tablet. Sogar Wetterdaten zieht sich die App – selbständig mit Zeitpunkt und GPS-Koordinaten. Aus all diesen Informationen erstellt das Programm dann automatisch ein hieb- und stichfestes Bautagebuch.

 

Die Vorteile der „digitalen Baustelle“ liegen auf der Hand:

Lückenloses, einfaches Erfassen von Daten

Daten, Fotos und Dokumente lassen sich mit wenigen Klicks gezielt bestimmten Tagen zuordnen. Sich immer wieder wiederholende Inhalte können automatisiert hinzugefügt werden, anstatt sie jeden Tag erneut von Hand einzuschreiben. Prozesse rund um die Kommunikation und Dokumentation werden so wesentlich beschleunigt.

Transparenz und bessere Koordination

Alle berechtigten Mitarbeiter haben Zugriff auf das Bautagebuch, wichtige Daten stehen jedem sofort zur Verfügung. Über Suchfunktionen kann auf Einträge bestimmter Tage oder auf Notizen zugegriffen werden. Für Transparenz sorgt auch das unkomplizierte Versenden von Mängelberichten, Protokollen etc. per Email an alle. So sind alle Beteiligten auf dem aktuellen Stand des Projekts.

Flexibilität und Mobilität

Ein weiteres Plus: Das digitale Bautagebuch kann von jedem Berechtigten sowohl im Büro am Desktop-PC als auch mit Smartphone oder Tablet direkt auf der Baustelle verwendet werden. Bei schlechtem Empfang ist die Datenerfassung auch offline möglich. Eine spätere Nachpflege im Büro ist kein Problem.

 

 

Die Praxis zeigt: Der Umstieg vom klassischen Bautagebuch auf eine digitale Baustellendokumentation ist recht unkompliziert. Nach der Registrierung und dem Download der Software können erste Projekte innerhalb weniger Minuten angelegt werden. Die Bedienung ist vergleichbar intuitiv wie zum Beispiel die von WhatsApp. Ihre Mitarbeiter müssen also keine „Digital Natives“ sein, um sich schnell zurecht zu finden.

Ihr neues digitales Bautagebuch lässt sich außerdem in Ihre Softwarelandschaft integrieren, sodass Sie die gewonnenen Daten vielfältig nutzen und verarbeiten können – weitere wertvolle Synergien für mehr Zeit- und Kostenersparnis. So lässt es sich rundum entspannter arbeiten, und auch die einfachere Kommunikation im Team führt zügiger zu Ergebnissen. Nach Ihrem „alten“ Bautagebuch werden Sie sich jedenfalls nicht zurücksehnen, soviel ist sicher!

 

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Bildnachweis: sculpies/Shutterstock.com